das freizeichen

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nachgedacht

"was nützt die liebe in gedanken. wenn die gelegenheit kommt, kannst dus nicht"

wie einfach is es, mit geübter feder das gefühl beschreiben, das so abwesend, so leicht zu beschreiben ist. wirkliche emotion, gegemüberstehen, das is kein dunkler schreibtisch, kein note-book, kein wein. das ist helle realität, blicke, gesten, gerüche. worte? ja, welche? blick wohin? bewegen? richtung. chance verpasst,

vielleicht ist es wirklich so, dass jeder mensch einmal im leben die chance hat glücklich zu werden und wenn er das nicht schafft wird er bestraft. bestraft mit der erinnerung, der ahnung, an was sein könnte.

2 Kommentare 1.2.07 21:10, kommentieren

einsamkeit

heute wieder gefühlte einsamkeit. selbst katalanischer 2004er syrah kann da nich mehr helfen. im gegenteil die gedanken werden noch absurder, kreisen immer mehr um die gleichen, endlosen themen. im wetterbericht ist die rede von gefühlter temperatur, was interessiert den menschen denn nur am wetter? wir reden über das wetter um nich irgendwas blödes zu sagen. naja, blödes zeug schreibt sich aber viel einfacher, ob mit oder ohne alkohol...

im radio heult mash ewigi liebi, besoffen, kaputt. vor meiner tür halten autos, mein handy pfeift, beam me up, aber nix von ihm. fragen. wer is er? gibt es ihn? diese fiktive gestalt, diese inkarnation von sehnsucht, gefühl und irgendwie der grund von betrunkenen abenden, blöder musik, blöden gefühlen. dabei würd ich jetzt gerne mit jemandem reden, aber mit wem?`und worüber?

1 Kommentar 25.2.07 21:52, kommentieren